Das neue Programm „The Music of John Williams“ ist seine vierte Solo CD nach den Programmen „Emotions“ (2003), „Time" (2007) und „Purple“ (2012). Seit 2016 ist David Helbock  beim renommierten Label ACT Music, auf dem bis jetzt zwei CDs mit seinen beiden Trios „David Helbock Trio“ und „Random/Control“ veröffentlicht wurden. Dieses dritte Album auf ACT wird nun eine Solopiano-CD sein, die im September 2019 erscheinen wird.

Hier setzt sich David Helbock mit der Musik von John Williams, einem der wichtigsten Filmkomponisten überhaupt, der zu fast allen Steven Spielberg Filmen die Musik geschrieben hat, auseinander. David Helbock schließt so nahtlos an zwei seiner vergangenen Projekte an.

Auf der CD „Purple“ (Traumton - 2012) hat sich der Pianist noch den Kompostionen des Popkünstlers Prince genähert und damals schon sehr erfolgreich Popkultur in seine ganz eigene, kreative Klaviersprache übersetzt und auf der CD „Into the Mystic“ (ACT - 2016) setzte sich David Helbock, dem 2011 der wichtigste Preis des Bundes Österreichs - der „Outstanding Artist Award“ verliehen wurde, in seinem Trio mit den Mythen dieser Welt auseinander. Schon damals gab es eine Version der Filmmusik von Star Wars zu hören - ein Film der voll mit mythischen und mystischen Querverbindungen ist.

Filmmusik von Blockbuster wie „Indiana Jones“, „Harry Potter“ über „Der Weisse Hai“ bis hin zu „Schindler´s Liste“ werden auf ihre Essenz reduziert und leuchten am Solopiano in kreativen, jazzigen Arrangements in ganz neuem Glanz.


Johanna Summer

09.11.2019
Emmi Leisner Saal in der Musikschule

Kurzfassung:

 

Die "Improvisationsprinzessin des deutschen Jazz" (sagen Kollegen und Kolleginnen) kommt nach Flensburg!

Gerade 23 Jahre alt, hat sie bereits den ein oder anderen renommierten Preis erhalten für Kompositionen und für ihr Solo Piano Spiel.

Dabei bleibt sie bodenständig. Sie liebt den Jazz, gründete ein eigenes erfolgreiches Trio und ist eine herausragende Pianistin.

Die klanglichen Grenzen des Instruments lotet sie geschickt aus, indem sich freie Improvisationen gleichberechtigt abwechseln mit Eigenkompositionen;

Jazzstandards werden in ungewohnter Weise dargeboten, sodass der Zuhörer das Klavier in seinen unterschiedlichsten Facetten erleben kann.

Das wird ein Fest des jungen deutschen Jazz.

Der Blüthner Flügel im Emmi Leisner Saal ist im Frühjahr komplett saniert worden und wird auch für dieses Konzert extra eingestimmt.

Ein echt fantastisches Ereignis !

 

 

Langfassung:

Johanna Summer ist eine deutsche Pianistin, die in Dresden und Berlin lebt. Sie begann mit dem klassischen Klavierunterricht im Alter von 7 Jahren und war mehrmalige Preisträgerin beim Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ und „Jugend jazzt“.

 

 


 

Bis 2018 studierte sie bei Matthias Bätzel und Michael Fuchs Jazzklavier und konzertiert regelmäßig in verschiedenen Besetzungen - sowohl kammermusikalisch, als auch solistisch.

Johanna ist u.a. Mitglied im Bundesjazzorchester (Bujazzo).

Im Dezember 2017 erschien ihr Trio-Debütalbum „Juvenile“. Für die Stücke, die auf diesem Tonträger erschienen sind, erhielt sie im folgenden Jahr den Sonderpreis für Komposition des renommierten Biberacher Jazzpreises. Wenige Monate später wurde sie als erste Solokünstlerin überhaupt mit dem „Jungen Münchner Jazzpreis“ ausgezeichnet.

 

Neben Konzertreisen, die sie in verschiedene europäische Länder sowie nach Russland, Israel und in die USA führten, konnte sie in der Zusammenarbeit mit Musikern wie Jiggs Whigham, Rainer Tempel, Steffen Schorn, Sebastian Studnitzky, Randy Brecker, Milan

Svoboda und Richard DeRosa wichtige Erfahrungen sammeln.

Johanna legt in ihrer Musik besonderen Fokus auf die Zusammenkunft von klassischer Genauigkeit und Interpretation mit der Spontanität des Jazz.

 

Klavier solo – eine beachtliche Herausforderung, der sich Johanna Summer gestellt hat.

 

Ist dahingehend nicht schon alles gesagt? Die großen Meister dieses Sujets – Art Tatum, Paul Bley, Brad Mehldau – haben einen enormen Fußabdruck in der Jazzmusik und im Spiel von Johanna Summer hinterlassen.

 

Und trotzdem versteht es die 23-jährige glänzend, auf diesem Instrument ihre eigene Stimme zu finden. Die Welt des klassischen

Klaviers gehört für sie seit jeher zum festen Bestandteil ihres künstlerischen Tuns.

 

Anregungen aus der Musik des 19. und 20. Jahrhunderts fließen in ihre Improvisationen genauso ein wie Einflüsse populärer Musik der letzten 20 Jahre.

 

Die klanglichen Grenzen des Instruments lotet sie geschickt aus, indem sich freie Improvisationen gleichberechtigt abwechseln mit Eigenkompositionen; Jazzstandards werden in ungewohnter Weise dargeboten, sodass der Zuhörer das Klavier in seinen unterschiedlichsten Facetten erleben kann.


Solo Piano 2018

15.12.2018     Tuomas A. Turunen

Eine Klangwelt, die Poesie, Emotion und Virtuosität atmet.
Tuomas A. Turunen ist durch seine spielbestimmende Rolle im derzeit zu Europas erfolgreichsten Piano Trios zählenden Emil Brandqvist Trio in den Fokus vieler Jazzhörer*innen gerückt. Der finnische Pianist ist auf beiden Alben Solist und Komponist.
Im Herbst 2017 zog sich der z.Zt. in Frankreich lebende Turunen in das berühmte Artesuondo Studio in Udine zurück, um dort mit dem Toningenieur Stefano Amerio ein Solo Album aufzunehmen, das ohne Zweifel seine bislang persönlichsten Einspielungen enthält. Gerade gemachte Grenzerfahrungen mit dem Tod eines nahen Freundes und der Geburt seines Kindes goss er in den Stücken „I Held Her Hand And Said Goodbye“ und „Sun-Run“ in eine Klangwelt, die Poesie, Emotion und Virtuosität atmet.
Dabei lässt Tuomas A.Turunen durchaus die Frage zu, ob das nun mehr Jazz oder Klassik ist, die sein musikalisches Werk prägen.
Sicher ist: er spielt Musik, die sehr berührt.
Mal in fast klassischem Gewand wie in „Preludi“, dann wieder in jazzigem Tonkleid, wenn er die rasanten Jahre seiner musikalischen Entwicklung in „The Years“ Revue passieren lässt.
Neben den sehr eigenständigen Versionen von finnischen und schwedischen Volksliedern wie „Varvindar Friska“ oder „Tuonne Taakse Metsämaan“ sind es die eigenen Kompositionen, die er präsentiert. Mit der Solo Piano CD "Ornaments of Time" hat er ein Meisterwerk geschaffen, das beim Flensburger Termin vollständig zur Aufführung kommt.
Wir freuen uns sehr auf Tuomas A Turunen!




03.11.2018

Olivia Trummer

Olivia Trummer wurde als exzellente Jazzpianistin, außerordentliche Vokalistin, geborene Improvisatorin, herausragende Songwriterin und als Komponistin von frischen Jazztunes beschrieben. 

Was nach vielen Rollen klingt, die einzeln und ausschließlich betrieben werden könnten, ist ein Gesamtkunstwerk, das Olivia Trummer auf die Bühne bringt.

Sie taucht ab in ihre Welt aus positiven Klängen. Sobald sie die Klaviertasten berührt, übersetzt sie Gefühle mit überraschender Leichtigkeit in Musik und verbindet ihre kristallklare Stimme mit raffinierten, harmonischen Texturen.

Ob bei eigenen Songs oder bei einem Jazzstandard - die Künstlerin findet immer eine neue und inspirierte Spielweise. 

So klingen ihre Interpretationen nie zweimal gleich. 

Dadurch werden ihre Auftritte für das Publikum sowie für Olivia Trummer selbst stets zu einem einmaligen Erlebnis.

Olivia Trummer versucht nie, ein Publikum mit temporeichen Skalen oder Jazz-Klischees zu beeindrucken. 

Sie ist eine Geschichtenerzählerin und Virtuosin und beherrscht die Kunst, mit wenigen Tönen viel zum Ausdruck zu bringen.

In ihren Solokonzerten schöpft die klassisch ausgebildete Pianistin aus einem breit gefächerten musikalischen Spektrum. 

Mit ihren Jazzarrangements von Werken von J.S.Bach und W.A.Mozart bereitet sie dem Publikum ein feinsinniges Vergnügen.

In ihren eigenen Kompositionen wird ein ein poetisches Universum kreiert und dabei zeigt sich ein philosophischer, höchst reflektierter Geist. 

Ihre Songs sind geprägt von der Unkonventionalität einer Vollblut-Jazzmusikerin und weisen gleichzeitig eine Sensibilität für populäre Musik und Singer/Songwriter-Elemente auf.

Olivias Stil ist höchst originell und findet Fans auf der ganzen Welt. 



22.09.18  Julia Kadel

Seit der Gründung des Solo Piano Projekts im Jahr 2015 kamen ausschließlich Pianisten zum Zug. Nach Christoph Spangenberg,

Martin Tingvall, Walter Fischbacher, Lars Duppler und Omer Klein werden 2018 zwei Frauen nach Flensburg kommen.

Julia Kadel (22.09) und Olivia Trummer (03.11.)

Uns erwarten zwei außerordentliche Konzerte.

Julia Kadel wurde 1986 in Berlin geboren und begann mi 7 Jahren Klavier zu spielen.

Nach Jahren der klassischen Ausbildung entdeckte sie mit Fünfzehn ihre Leidenschaft für den Jazz.

2013 gewann sie ein Stipendium ihrer Hochschule zur Förderung ihrer künstlerischen Tätigkeiten.

Ihr Trio bekam den HfM-Jazzpreis. Das Debütalbum des Julia Kadel Trios “Im Vertrauen” erschien 2014 bei Blue Note/Universal Music.

 

Die Nominierung als “Instrumentalist des Jahres national Piano” war dann ein Meilenstein.

Noch bis 2016 studierte sie Jazzklavier an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden.

Seither ist die Pianistin deutschlandweit in zahlreichen Projekten als Pianistin, Komponistin und Arrangeurin aktiv.

Mit ihrem Solo Piano Projekt war sie auf zahlreichen Festivals zu hören und spielte seither viele wie internationale Konzerte z.B. in Frankreich, England, Norwegen, Italien, Ungarn, Russland, Tschechische Republik und der Türkei. 


Wir laden Sie sehr herzlich ein, diese fantastische Künstlerin kennen zu lernen.
2015 wurde sie zum “Instrumentalist des Jahres national Piano” nominiert.
2016 wurde sie mit ihrem Trio “Newcomer des Jahres”.
Bis 2016 studierte sie Jazzklavier an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber in Dresden.
Seit 2016 startete sie ihr Solprojekt, mit dem sie bereits auf zahlreichen Festivals zu hören war.
Sie ist eine Pianistin, die das Risiko lebt. Da erklingen vielfältige Interpretationen ihrer eigenen Kompositionen, die mal lyrisch erzählend, mal stoisch pulsierend oder gar vehement fordernd klingen. n. Aber auch freies Spiel, das es nur im Hier und Jetzt eines Konzertes und so zu keinem späteren Zeitpunkt mehr zu hören gibt, lässt die Zuhörer*innen eine Vielzahl an Stimmungen erleben. Sie gibt alles, was sie ausmacht, in ihre Musik hinein.
Ihr Solokonzert ist eine besondere Chance für alle LiebhaberInnen moderner Kompositionen und des Jazzklaviers.


Solo Piano 2017


Lars Duppler

Wir hatten ein ganz wunderbares Konzert mit Lars Duppler im Emmi Leisner Saal der Musikschule. Great Music!

Veranstalter: 8001
Eine 8001/Musikschule/TasteIt Kooperation



-Walter Fischbacher Solo Piano in der Musikschule

Fischbacher bringt seinen enormen musikalischen Hintergrund in sein Klavierspiel und seine Kompositionen ein, der sich vom klassischen Klavierrepertoire bis zur Musik von Jazz Größen wie Herbie Hancock, Chick Corea und George Duke erstreckt.

Schlichte Interpretationen eingebettet in virtuoses Klavierspiel, eine musikalische Farbencollage aus Klassik, Jazz und Funk – Walter Fischbacher's Repertoire ist über eine jahrzehntelange Karriere herangereift. Jetzt präsentiert er sich erstmals Solo: unverblümt, direkt und ohne Netz.

Ursprünglich aus Österreich, lebt der klassisch studierte Pianist seit über 20 Jahren in New York, tourt durch alle Ecken der Welt von Indien bis Kanada, von Mexiko bis Afrika – als Bandleader, im Duo und als Sideman. Und sein Solo Programm? Musik, die herangereift ist über viele Jahre seines Schaffens, Schreibens, und Produzierens. Persönliche Töne, die die Seele beflügeln.

Fischbacher spielte mit Jazzgrößen wie: Randy Brecker, George Garzone, Billy Harper, Corin Curschellas, Ingrid Jensen, Wolfgang Muthspiel, Peter Herbert, Chico Freeman, Tim Lefebvre, Joel Rosenblatt, Donny McCaslin, dem Vienna Art Orchestra und viele mehr.

 Die Tour geht tatsächlich auf die Initiative des Vereins 8001 zurück und besteht  nur  aus 2 Terminen. Einer in Greifswald und einer in Flensburg.
 
Kooperation 8001/Musikschule/TasteIt

 



Solo Piano 2016

27.05.2016  Omer Klein in der Musikschule



Solo Piano 2015

Skandinaviens genialer Komponist

Martin Tingvall begeisterte 100 Gäste im Emmi Leisner Saal in der Flensburger Musikschule.  
Der gute alte Blüthner - Flügel macht solche Konzerte möglich.
Martin Tingvall; eigentlich ein Genre für sich oder vielleicht doch Jazz? 

 

 



Christoph Spangenberg im Emmi Leisner Saal