Solo Piano


09.11.2019

20.00 Uhr

Johanna Summer

Flensburg

Emmi Leisner Saal

Johanna Summer ist eine deutsche Pianistin, die in Dresden und Berlin lebt. Sie begann mit dem klassischen Klavierunterricht im Alter von 7 Jahren und war mehrmalige Preisträgerin beim Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ und „Jugend jazzt“.

Bis 2018 studierte sie bei Matthias Bätzel und Michael Fuchs Jazzklavier und konzertiert regelmäßig in verschiedenen Besetzungen - sowohl kammermusikalisch, als auch solistisch.

Johanna ist u.a. Mitglied im Bundesjazzorchester (Bujazzo).

Im Dezember 2017 erschien ihr Trio-Debütalbum „Juvenile“. Für die Stücke, die auf diesem Tonträger erschienen sind, erhielt sie im folgenden Jahr den Sonderpreis für Komposition des rennomierten

Biberacher Jazzpreises.

Wenige Monate später wurde sie als erste Solokünstlerin

überhaupt mit dem „Jungen Münchner Jazzpreis“ ausgezeichnet.

Neben Konzertreisen, die sie in verschiedene europäische Länder sowie nach Russland, Israel und in die USA führten, konnte sie in der Zusammenarbeit mit Musikern wie Jiggs Whigham, Rainer Tempel, Steffen Schorn, Sebastian Studnitzky, Randy Brecker, Milan

Svoboda und Richard DeRosa wichtige Erfahrungen sammeln.

Johanna legt in ihrer Musik besonderen Fokus auf die Zusammenkunft von klassischer Genauigkeit und Interpretation mit der Spontanität des Jazz.

Klavier solo –

eine beachtliche Herausforderung, der sich Johanna Summer gestellt hat.

Ist dahingehend nicht schon alles gesagt? Die großen Meister dieses Sujets – Art Tatum, Paul Bley, Brad Mehldau – haben einen enormen Fußabdruck in der Jazzmusik und im Spiel von Johanna Summer hinterlassen.

Und trotzdem versteht es die 23-jährige glänzend, auf diesem Instrument ihre eigene Stimme zu finden. Die Welt des klassischen

Klaviers gehört für sie seit jeher zum festen Bestandteil ihres künstlerischen Tuns.

Anregungen aus der Musik des 19. und 20. Jahrhunderts fließen in ihre Improvisationen genauso ein wie Einflüsse populärer Musik der letzen 20 Jahre.

Die klanglichen Grenzen des Instruments lotet sie geschickt aus, indem sich freie Improvisationen gleichberechtigt abwechseln mit Eigenkompositionen; Jazzstandards werden in ungewohnter Weise dargeboten, sodass der Zuhörer das Klavier in seinen unterschiedlichsten Facetten erleben kann.



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