Jazz / Vielleicht Jazz    Archiv


2017



Oktober 2017 


April 2017

 

Das Trio.Diktion ist ein Quartett.

Beim Leipziger Quartett Trio.Diktion bestach vor allem der lyrische Ton, die Finesse und das präzise Timing der beiden Bläser, des bei Johannes Enders und Michael Wollny ausgebildeten Saxofonisten Matti Oehl und der Posaunistin Antonia Hausmann, die sich an diesem Abend vermutlich den Solistenpreis geholt hätte, so es denn einen geben würde.

Oliver Hochkeppel, Süddeutsche Zeitung 13.11.2016

In Zukunft ist man gut beraten, die jungen Leipziger im Auge zu behalten. Hier finden sich alle Zutaten für großartigen Jazz. "Jazzzeitung, Julian Krenz, 24. März 2015

Beseelt und harmonisch

Titel wie "Schall und Rausch" dürfen beispielhaft stehen für den komplexen Klangkosmos, den den fast schon andächtig Lauschenden eröffneten. Hier wurde kein einziges Solo beklatscht, obschon die Musik des Quartetts Klangfarben der romantischen Musik eines Robert Schumanns durchaus in improvisatorisches Spiel übersetzt, und zwar hochvirtuos. Doch klingen verträumt-filigrane Miniaturen wie "Vogelfrei" so beseelt und stimmen den Zuhörer so harmonisch, dass es bis zum letzten Ton keiner wagte, die so facettenreich mal nach Kunstlied, mal nach Jazz-Song und mal nach moderner Filmmusik klingenden Kompositionen zu stören.

Mannheimer Morgen, Montag, 04.04.2016      

  


April 2017
-Walter Fischbacher Solo Piano in der Musikschule

Fischbacher bringt seinen enormen musikalischen Hintergrund in sein Klavierspiel und seine Kompositionen ein, der sich vom klassischen Klavierrepertoire bis zur Musik von Jazz Größen wie Herbie Hancock, Chick Corea und George Duke erstreckt.

Schlichte Interpretationen eingebettet in virtuoses Klavierspiel, eine musikalische Farbencollage aus Klassik, Jazz und Funk – Walter Fischbacher's Repertoire ist über eine jahrzehntelange Karriere herangereift. Jetzt präsentiert er sich erstmals Solo: unverblümt, direkt und ohne Netz.

Ursprünglich aus Österreich, lebt der klassisch studierte Pianist seit über 20 Jahren in New York, tourt durch alle Ecken der Welt von Indien bis Kanada, von Mexiko bis Afrika – als Bandleader, im Duo und als Sideman. Und sein Solo Programm? Musik, die herangereift ist über viele Jahre seines Schaffens, Schreibens, und Produzierens. Persönliche Töne, die die Seele beflügeln.

Fischbacher spielte mit Jazzgrößen wie: Randy Brecker, George Garzone, Billy Harper, Corin Curschellas, Ingrid Jensen, Wolfgang Muthspiel, Peter Herbert, Chico Freeman, Tim Lefebvre, Joel Rosenblatt, Donny McCaslin, dem Vienna Art Orchestra und viele mehr.

 

Die Tour geht tatsächlich auf die Initiative des Vereins 8001 zurück und besteht bislang nur  aus 2 Terminen.
Einer in Greifswald und einer in Flensburg.
Der Verein 8001 war im vorletzten Jahr zusammen mit TasteIt auch Initiator der Nirwana Konzerte von Christoph Spangenberg. Die Tour startete in Flensburg und hat den Pianisten zwischenzeitlich in die Elbphilharmonie geführt.

 
Kooperation 8001/Musikschule/TasteIt

 



März 2017

Das war wirklich ein fantastisches Konzert. Das kleinste Auditorium, das wir je im Kühlhaus bei einem Jazzkonzert hatten bekam genau das,  was das Plakat angekündigt hat:  Klassik Jazz Rock Elektro Zauberei. 
Ausgelassene und herzliche Begeisterung,  stehende Ovationen der anwesenden ca. 20 Gäste haben die  Musiker beeindruckt. 
Wir werden das Trio wieder einladen.  Und wer es dann verpasst, dem wäre wirklich nicht mehr zu helfen.



Februar 2017



2016

25. Oktober : Marc Doffey Quintett

Marc Doffey Quintett - Taking Direction (Mons Records)

"Die fünf Bandmitglieder des Marc Doffey Quintetts haben ....bereits heute einen musikalischen Erfahrungsschatz angesammelt, der sie zweifellos auf den Gipfel des Jazz-Olymps tragen wird".
Taking Direction - ist der mit Bedacht gewählte Titel des Debut-Albums der so jungen wie brillanten Formation um den Berliner Saxophonisten Marc Doffey.
Einerseits als Statement für die Geschlossenheit und die gemeinsame Wandlungsfähigkeit der fünf Musiker stehend, greift er andererseits den letzten Zeilenanfang des Textes "5 Perspektiven" der Sängerin Sabeth Pérez auf, dessen musikalische Bearbeitung und Interpretation das Herzstück dieser Produktion bildet.
Eingefasst wird dieser Zyklus von ausgewählten Stücken aus der Anfangszeit des Quintetts vor gerade einmal zwei Jahren, bei denen auch bereits deutlich die besondere Ästhetik ihres lyrischen und fließenden Charakters besticht.
Sichtweisen und Denkstrukturen sind mindestens genauso zahlreich wie die Möglichkeiten, sich darüber auszudrücken – mit Worten und mit Klängen. Diesen Umstand macht sich das Marc Doffey Quintett zu Nutze und schöpft sowohl kompositorisch als auch in Interpretation und Improvisation aus dem musikalischen Reichtum, den jeder einzelne der fünf Künstler mitbringt.
Ein virtuoses Beispiel dieser Herangehensweise liefern sie mit 5 Perspektiven. Zu Prosa aus der Feder der Sängerin Sabeth Pérez steuert jedes Bandmitglied eine Komposition bei, die sich alle im Idiom des modernen und lyrischen Jazz bewegen.
Diese gemeinsame Sprache ermöglicht die Freiheit, abwechselnd verschiedene inhaltliche Schwerpunkte und musikalische Vorlieben in den Vordergrund zu heben, ohne jemals den Grundtenor des Bandsounds zu stören – sich gleichsam vorzustellen wie die Balance des Standbeins beim Tanz welches die Exzentrik des Spielbeins trägt und stützt.
Die 5 Perspektiven erklingen auf dem Album eingebettet in eine Suite, in der kleine improvisierte Interludes dem Hörer kurzzeitig starke Kontraste bieten – zu verstehen sowohl als Hinweis als auch als Zitat von Spontaneität und Vielfältigkeit der Livekonzerte.
Anstoß zu diesem Album gab dann auch der stetig wachsende Erfolg der Band bei Liveauftritten mit ebendiesem Programm, welches in der Zwischenzeit mit verschiedenen Preisen namhafter Jororen bedacht wurde.
Sabeth Pérez (vocals) und Marc Doffey (tenor sax, clarinet, bass clarinet) begannen ihre musikalischen Laufbahnen in NRW und begegnen sich seitdem regelmäßig in diversen Ensembles, zuletzt in der Besetzung des Bundesjazzorchesters 2015.
Dort trafen sie auf den Gitarristen Bertram Burkert (electric & acoustic guitar), der mit seinem feinen melodiösen Gespür ein wichtiger Bestandteil dieser Band ist.
Mit dem Bassisten Thomas Kolarczyk (double bass) und Schlagzeuger Fabian Rösch (drums) sind schließlich noch zwei hochklassige und vielbeschäftigte Musiker aus Berlin dabei, die mit verschiedenen Formationen aus diversen Genres touren und auftreten.
Die fünf Bandmitglieder des Marc Doffey Quintetts haben in Zusammenarbeit mit zahllosen nationalen wie internationalen Big Bands, Orchestern und herausragenden Solisten bereits heute einen musikalischen Erfahrungsschatz angesammelt, der sie zweifellos auf den Gipfel des Jazz-Olymps tragen wird. (Monika Schumacher)

Sabeth Pérez - Gesang
Marc Doffey - Saxophon, (Bass-)Klarinette
Bertram Burkert - Gitarre
Thomas Kolarczyk - Bass
Fabian Rösch - Schlagzeug


23. September, 20 Uhr, Arne Jansen Trio / Kühlhaus FL

Das neue Album Nine Firmaments enthält viele „Songs ohne Worte“, von denen manche so schnell und ohne Umwege ins Bewusstsein wandern, als seien sie dort schon immer zuhause gewesen.




07. Juli  EM-Kontrast: Fantastischer World & Jazz Abend trotz WM

Massoud Godemann Trio & Ostangeliter Orient Express


27.05.2016  Omer Klein in der Musikschule


17. April: Lisa Stick Quintett Flickstick / Kühlhaus FL

Wie gut, dass wir Flickstick nach Flensburg ins Kühlhaus eingeladen haben. Ein herausragendes  Free Jazz Konzert mit wunderschönen Melodien und überraschend leicht zu nehmenden Improvisationen.  Junge Bands zu unterstützen heißt mutig sein und sie auf die Bühne bringen. Und dann staunen, was sie alles können!

 

 



Februar 2016

Mit dem Hanno Busch Trio haben wir eine bis dato unbekannte und erstklassige Band am Start gehabt, die einen wesentlichen Teil ihrer Bandgeschichte noch vor sich hat.  Grandioses Konzert für interessierte Hörer und Hörerinnen abseits des Jazz-Mainstreams. Mit 45 Gästen am Sonntagabend waren alle sehr zufrieden. Ein aufmerksames und begeistertes Publikum konnte eine extrem spielfreudige und virtuose  Band erleben.  



Dezember 2015

Jazz im Dezember aus Flensburg 

Mr. Pink, eine junge, sympathische Jazz- Formation aus  Flensburg. Ihr Bühnenpremiere haben sie auf dem Midtsommerjazz 2015 am Ostseebad abgeliefert und dabei erfolgreich die  Zuhörer erreicht.

Saxophonist Jonathan Klix, Schlagzeuger Jannik Loeck und Pianist Hannes Röpke sind zusammen Mr Pink. Als Trio sind sie neu, die einzelnen Musiker jedoch haben schon in einigen Bandprojekten mitgewirkt.

Sie spielen natürlich eigene Kompositionen aber auch Songs bekannter Künstler werden neu interpretiert. Stilistisch kann man Mr. Pink als Fusion Band einordnen. Jazz,Rock, Pop, Reggae. Junge Musik aus Flensburg.
Sie lieferten das letzte Konzert 2015 im Kühlhaus und das Motto war:
"Bühne frei für den regionalen Nachwuchs". 



Rückblick Dezember 2015

Skandinaviens genialer Komponist

und Pianist

08. Dezember 2015

Martin Tingvall begeisterte 100 Gäste im Emmi Leisner Saal in der Flensburger Musikschule.  
Der gute alte Blüthner - Flügel macht solche Konzerte möglich.
Martin Tingvall; eigentlich ein Genre für sich oder vielleicht doch Jazz? 

 



Rückblick November 2015

. Oktober 2015, 14:34 Uhr DIE ZEIT Nr. 38/2015, 17. September 2015

Sie nennen sich Girls In Airports, obwohl kein Mädchen mitspielt. Ansonsten ist ihre Musik durch und durch wahr. Über eine Kopenhagener Band der Stunde

Welche Musik hören in diesen Tagen, in denen sich die Tonlage in Europa so sehr verändert? Vielleicht diese Band aus Kopenhagen? Ein Quintett, das für das, was zurzeit geschieht, in seinen Balladen zwar auch keine Worte findet (schon weil niemand singt), das aber einen feinen Sinn hat für die Durchmischung der Gegenwart, ihre Schichten und Brüche, ihre Möglichkeiten und bewegenden Momente. 
Girls In Airports nennen sich die fünf, was erst wie ein Scherz klingt und sich dann rasch einprägt. Mädchen auf Flughäfen. Wir sehen ihre Zöpfe, ihr Lächeln, ihre Freude über bevorstehende Abenteuer. Eben noch waren sie daheim beim Gummitwist, gleich entschweben sie in die Welt. Flughäfen (im Plural) sind ihr Habitat, die schnellsten Durchgangsstationen des globalen Schwingens. 
Bloß spielt bei Girls In Airports nicht ein Mädchen mit. Es sind nur große Jungs, alle um die 30, gestandene Musiker, die sich vor Jahren am Kopenhagener Rhythmic Music Conservatory kennenlernten. Im Studium haben sie das Können erworben, das ihnen nun als Startbahn ihrer Interkontinentalflüge dient. 
Zwei Saxofone, oder auch Saxofon und Bassklarinette, lassen traumhafte Melodien steigen. Schlagzeug und Perkussion legen exotische Rhythmen darunter. Und in der Mitte zwischen Melodie und Rhythmus: das Wurlitzer, jenes elektromechanische Klavier, dessen warmharter Klang zwischen Vibrafon und E-Piano changiert.





Rückblick September 2015

Himmlisch ergreifend

Eine strahlende und schöne Veranstaltung hat 50 Besucher/innen erreicht.
Das Marc Doffey Quintett bedankt sich beim tollen Flensburger Publikum und wird voraussichtlich im Mai 2016 wieder kommen. Dann in Flensburg, Kiel, Lübeck und Hamburg.
Die Musiker lieben das Kühlhaus als Veranstaltungsort, weil eine schöne Bühne da ist und zum anderen eine sehr Jazz geeignete PA und eine schöne Veranstaltungsbeleuchtung.

Die Gäste haben viel Platz, viel Beinfreiheit und werden von der Gastronomie vor und nach dem Gig sowie in der Pause prima versorgt. 

Fünf junge, supertalentierte  und aufstrebende Musiker mit Lebensmittelpunkten in Berlin, Leipzig und Weimar schaffen eine unglaublich intensive Atmosphäre, die erfüllt ist von Hingabe und Lebendigkeit.

Durch die Kompositionen von Marc Doffey, Sabeth Pérez und Bertram Burkert entwickelt sich  auch eine erfrischende Abwechslung der Hörerlebnisse, die trotz aller Kreativität die Tradition als gemeinsame Grundlage sehen.

Dabei wird die strahlende und ehrliche Stimme der argentinisch stämmigen Sängerin von einem wohlklingenden Bandgefüge getragen und gelangt so zu einer ungeahnt hohen Ausdrucksstärke.

Mit viel Energie stehen die jungen, aber doch bereits erstaunlich  erfahrenen Musiker auf der Bühne, um der  Kreativität und Virtuosität freien Lauf zu lassen, was zu unvorhergesehenen und explodierenden Momenten führt.  

Sabeth Pérez und Marc Doffey begannen ihre musikalischen Laufbahnen in diversen Ensembles z.B. dem Bundesjazzorchester.

Dort trafen sie auch auf den virtuosen Gitarristen Bertram Burkert, der mit seinem extrem feinen melodiösen Gespür ein wichtiger Bestandteil der Band ist. Er sorgte beim Midtsommerjazz 2014 mit seinem „Trio Kaktusfeld“ für ein staunendes und ergriffenes Publikum, das bei diesem Konzert erahnen konnte welch genialen Kräfte in der jungen Jazzszene (noch) verborgen sind.

Mit dem Bassisten Thomas Kolarczyk und dem Schlagzeuger Fabian Rösch sind schließlich noch zwei hochklassige und vielbeschäftigte Musiker aus Berlin dabei.



Rückblick Oktober 2015

Das Popjazzelektro-Orchester

09. Oktober
Sommerplatte
(Kühlhaus) 

Die Freiheit des Jazz, die Ästhetik der elektronischen Musik und die Schönheit von Pop ergeben zusammengeführt ein mal lautes, mal leises, aber immer phänomenales Klangerlebnis. Sommerplatte gehört zum Fundus besonderer, noch nicht so bekannter Bands, wobei die einzelnen Spieler doch schon über unzählige Credits und positive Resonanzen verfügen.Besondere Musik, die sich - traumwandlerisch der eigenen Nase folgend - entlang der Schnittstellen zwischen Jazz, Pop und Elektro bewegt und den Musikkenner genauso erreicht wie den Mainstream-gebeutelten Gelegenheitshörer.Nichts ist hier beliebig, kein Ton, der nicht gespielt wurde mit dieser schönen Intensität, mit der diese Formation das Publikum für sich einnimmt. Mit dieser kraftvollen, brillant gemachten und berührenden Musik kann man viel Zeit verbringen.Dies Band ist im Kühlhaus genau richtig, denn hier ist nicht nur genügend Platz auf der Bühne, sondern auch eine saubere, für Jazz geeignete PA am Werk, die den besonderen Sound dieses kleinen Jazzelektropoporchesters fein rüberbringt.





Christoph Spangenberg Solo Piano/Flensburg/Emmi Leisner Saal

Wir hatten ein ganz wunderbares Konzert mit Lars Duppler im Emmie Leisner Saal der Musikschule. Great Music!



8001 ist Mitglied in der LAG Soziokultur in Schleswig Holstein und der